Mehr Pledges gleich weniger Spielspaß?

Das Star Citizen Funding basiert darauf, dass einem zukünftige Spieler ein Pledge (z.B. ein Raumschiff) für eine Spende angeboten wird. Der Anreiz für finanzielle Unterstützung des Projekts ist sozusagen eine Verkürzung des Spiels. Klingt irgendwie komisch, oder?

Mich erinnert dies ganz entfernt an die Diablo-3-Auktionshaus-Problematik. Bei D3 von Blizzard wurde mit Einführung des sogenannten Echtgeld-Auktionshauses das Erbeuten, Finden und Tauschen von Items – der Kern jedes Hack and Slay – obsolet gemacht. Selbst für Spieler, die davon keinen Gebrauch machten, war allein das Wissen um diese einfache und legale Möglichkeit das Spiel abzukürzen Grund genug keinen wirklichen Spielspaß erleben zu können.

Wird dies bei Star Citizen ähnlich laufen? Wird dem engagierten Backer mit vollem Hanger der Anreiz zum Spielen und vielleicht gar das Spielziel fehlen? Wird dem neuen Spieler mit simplen Game Package der Spaß schnell vergehen, wenn er beim Grinden der nötigen UEC realisiert, dass andere Spieler sich von dem Erarbeiten der Spielinhalte frei gekauft haben?

Ich hoffe CIG hat diese Problematik auf dem Schirm und die nötigen Gegenmaßnahmen im Backlog. Wichtig wird sein, dass die Spieler sich nicht einzig entlang eines Upgrade-Pfads zum voll ausgebauten $1000-Schiff entlang hangeln müssen, sondern das Spiel auch in der Breite eine Vielzahl an Inhalten, Zielen und Erfolgen zu bieten hat.

Die geplante und kommunizierte Vielfalt an Spielkonzepten (space sim role play, economy simulation, dogfight, racing, deathmatch and tactical shooter) mit einer jeweils extrem hohen Güte der Spielinhalte lässt hoffen, dass die Story eines jeden Citizen so individuell werden kann, dass kein Spieler das Gefühl haben wird auf der gleichen Leiter nur an verschiedenen Sprossen gestartet zu sein.

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